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Die Antworten auf häufig gestellte Fragen, nach Themenbereichen unterteilt.
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PRODUKT.
Was versteht man unter Feinsteinzeug?

Als Feinsteinzeug wird ein äußerst kompaktes, keramisches Produkt bezeichnet, das außergewöhnliche technische Eigenschaften besitzt (hohe Resistenz gegen Biegung, Kratzer, Abrieb, chemische Wirkstoffe und Witterungseinflüsse) und eine Porosität aufweist, die mit Null gleichzusetzen ist. Diese Eigenschaft bedeutet, dass es beim Brennen des Produkts (das mit Temperaturen von über 1250° C stattfindet) zu einer nahezu vollständigen Sinterung (bzw. Verglasung) ohne offene Poren kommt, wodurch das Produkt perfekt frostbeständig wird.

Was ist der Unterschied zwischen glasiertem Feinsteinzeug und durchgefärbtem Feinsteinzeug?

Durchgefärbtes Feinsteinzeug ist ein technisches Produkt, bei dem die Farbe der Oberfläche derjenigen der Mischung, aus der der Fliesenkörper gebrannt ist, gleicht. Aufgrund dieser Eigenschaft sind eventuelle kleine
Abnutzungserscheinungen, die im Laufe der Lebenszeit des Produkts an der Oberfläche auftreten, minimal und beeinträchtigen in keiner Weise die funktionellen Eigenschaften des Produkts. Dank seiner besonderen ästhetischen Eigenschaften und technischen Leistungen ist das Produkt sowohl für Wohnumgebungen als auch für gewerbliche Bereiche mit sehr hohen Belastungen geeignet. Glasiertes Feinsteinzeug ist ein Produkt, das durch die Anwendung von Glasuren und Dekorationen auf der Oberfläche noch weiter verfeinert wird, um die gewünschten ästhetischen Effekte zu erzielen. Aufgrund seiner ästhetischen Eigenschaften ist glasiertes Feinsteinzeug besonders für den Einsatz in Wohnumgebungen bzw. in gewerblichen Bereichen mit einer durchschnittlichen Belastung geeignet.

Welcher Unterschied besteht zwischen rektifizierten und nicht rektifizierten Fliesen?

Keramische Produkte erleiden während des Brennvorgangs eine Veränderung der Größe: Im Vergleich zu den Abmessungen bei der Pressung verkleinern sie sich um etwa 10%. Bei identischer Sollgröße eines bestimmten Formats kann dies dazu führen, dass die einzelnen Stücke sich um Zehntel Millimeter voneinander unterscheiden, was wiederum bedeutet, dass es bei der Produktion zu unterschiedlichen Kalibern kommt. Die Rektifizierung ist ein Prozess, mit dem die Ränder der Fliesen begradigt werden. Die Fliesen werden dadurch allesamt einkalibrig und von exakt der gleichen Größe, was bedeutet, dass sie mit einer minimalen Fuge (empfohlen werden 2mm) verlegt werden können. Nicht rektifizierte Fliesen hingegen behalten ihre natürlichen, bei der Pressung entstandenen Ränder bei und müssen daher mit einer größeren Fuge verlegt werden.

Welcher Unterschied besteht zwischen Fliesen für Innen- und Fliesen für Außenbereiche?

Alle Fliesen sind resistent gegen Flecken und chemische Wirkstoffe.
Eine Fliese für Außenbereiche muss jedoch Eigenschaften besitzen, die sie von einer Fliese für Innenbereiche unterscheiden, denn sie ist den Wirkstoffen in der Umgebung direkt ausgesetzt. Fliesen, die in Außenbereichen verlegt werden, müssen frostbeständig sein und eine hohe Rutschfestigkeit aufweisen.

Was ist eine Zweibrandfliese?

Der Name ‚Zweibrandfliese‘ ist vom Herstellungsverfahren dieser Art von Produkt abgeleitet, das zwei separate Brennvorgänge vorsieht. Beim ersten Brennvorgang wird nur der Rohling gebrannt. Dieser besteht aus gepresstem Ton und wird, sobald er gebrannt ist, im Fachjargon als „der Scherben“ bezeichnet. Dieser Scherben wird anschließend mit farbigen Glasuren und Oberflächenbehandlungen dekoriert und ein zweites Mal gebrannt, um das Endprodukt zu erhalten. Die Zweibrandfliese ist das typische Produkt, aus dem die moderne Keramik entsteht, und zeichnet sich auch heute noch durch die nahezu endlosen Farbvarianten aus, in denen es hergestellt werden kann.

Warum kommt die Zweibrandfliese nur für Wandverkleidungen zum Einsatz?

Zweibrandfliesen werden ausschließlich als Wandfliesen verwendet, weil sie im Vergleich zu Produkten, die mit jüngeren, innovativen Technologien und neuerdings erhältlichen Arten von Ton hergestellt werden, zerbrechlicher und empfindlicher sind. Das Zweibrandverfahren wird weiterhin verwendet, weil es im Vergleich zu anderen Produktionsmethoden die Herstellung von Fliesen erlaubt, die sich durch reichhaltigere und besonders strahlende Oberflächen auszeichnen. Zweibrandfliesen sind außerdem leicht im Gewicht und äußerst einfach zu verlegen – zwei Vorteile, diese sie nach wie vor zum idealen Produkt für die Verkleidung von Wänden in Badezimmern, Küchen und gewerblichen Räumlichkeiten wie Bars und Restaurants machen.

Wie kann die Oberfläche einer Fliese sein?

Die Oberflächen von Fliesen unterscheiden sich aufgrund ihrer haptischen und optischen Eigenschaften. Sie können glatt, auf vielerlei Weisen strukturiert oder bouchardiert sein und alle Eigenschaften des Modells aufweisen, das bei der Planung des Produkts als Bezug genommen wurden. Die Oberflächengüte des Produkts nach dem Brennvorgang wird als ‚matt‘ bezeichnet. Bei Feinsteinzeug kann die Oberfläche mit einem mechanischen Verfahren behandelt werden, das als ‚Läppen‘ bezeichnet wird. Dabei wird die Oberfläche ohne Materialabtragungen so verändert, dass sie mehr oder weniger glänzend wird. Nur bei durchgefärbtem Feinsteinzeug kann bis zu 1 mm Material durch Schleifen von der gepressten Oberfläche abgetragen werden, um diese noch glänzender zu machen – sozusagen auf Hochglanz zu polieren.

Was versteht man unter dem Ton?

Der Ton ist der Farbton, der ein bestimmtes Produktionslos von Fliesen auszeichnet. Da es bei der industriellen Herstellung fast unmöglich ist, Stücke mit identischem Farbton zu produzieren, werden die Stücke vor dem Verpacken nach einheitlichen Farben, sprich Farbtönen gruppiert. Es muss hinzugesagt werden, dass der Farbton auch von einer Produktion zur anderen im Laufe Zeit unterschiedlich ausfallen kann, denn schließlich handelt es sich immer um Rohmaterialien, die einem Brennverfahren und einer chemischen Umformung bei über 1250°C unterzogen werden.

Was versteht man unter Schattierung?

Jede Fliese hat einen eigenen Farbton. Der Schattierungsgrad entspricht dem Niveau der Einheitlichkeit des Farbtons der Fliesen, die zu einer Serie gehören, und reicht vom Grad V1 (hohe Einheitlichkeit) zum Grad V4 (hohe Uneinheitlichkeit). Die Schattierung einer Serie entspricht der ästhetischen Eigenschaft eines Produkts, die normalerweise vom Ausgangsmaterial abhängt, das als Bezugsmodell genommen wurde (Marmor ist beispielsweise von Natur aus schattiert, während Sand sehr einheitlich ist).

Wie kann ich die Fliese wählen, die meinen Bedürfnissen optimal gerecht wird?

Jeder Raum hat eigene Anforderungen: Handelt es sich um einen Innen- oder einen Außenbereich? Ist es ein gewerbliches Gebäude oder ein Wohnhaus? Soll ein Boden oder eine Wand verkleidet werden? Kontaktieren Sie einen unserer Fachmänner, oder wenden Sie sich an eine unserer Verkaufsstellen und lassen sich kostenlos beraten, um die beste Lösung für Ihre Ansprüche zu finden. Auf der Seite „Verkaufspunkte“ unserer Webseite können Sie unseren Händler in Ihrer Nähe finden.

STÄRKEN.
Welchen Eigenschaften hat die Stärke 6,5 mm?

Dünn, leicht und resistent. In nur 6,5 mm Stärke verstecken sich unvorstellbare Leistungen hinsichtlich der Kraft, Widerstandsfähigkeit und Flexibilität. Die Bruchkraft liegt über 45 N/mm2. Es ist ein breites Spektrum an Formaten erhältlich: von 30×60 cm, 60x60cm, 60×120 cm bis zu großformatigen Platten in den Formaten 120×120 cm, 120×240 cm und 120×260 cm.

Sind die 6,5 mm leicht zu verlegen?

Die dünnen, leichten Fliesen beschleunigen die Verlegezeiten erheblich.
Eine besondere Eigenschaft von allen unseren Produkten mit 6,5 mm Stärke ist, dass sie sich mühelos bearbeiten lassen: Das Material kann leicht geschnitten, geformt und durchbohrt werden, sowohl manuell vom Installateur als auch mit automatischen Maschinen und Werkzeugen für die Bearbeitung von Feinsteinzeug. Es wird empfohlen, immer Schutzhandschuhe, eine Schutzbrille und eine Staubschutzmaske zu tragen, wenn bei den manuellen Arbeiten mechanische Werkzeuge wie Schmiergelmaschinen, Bohrer oder Fräser verwendet werden. Um die 6,5 mm fachgerecht zu verlegen, muss zunächst der vorhandene Untergrund auf seine Eigenschaften überprüft werden: Er muss perfekt eben sein. Als Technik für die Verlegung wird ein doppeltes Auftragen des Klebers empfohlen. Die verschiedenen Normen für die Verlegung (in Italien UNI 11493) schreiben eine Mindestgröße von 2mm für die Fugen vor, da diese Größe die Steifigkeit der Schicht des verlegten Materials erheblich reduziert.

Können die 6,5 mm wie herkömmliche Keramikfliesen gereinigt werden?

Ja, die dünnen Platten von 6,5 mm Stärke sind leicht sauber zu machen und benötigen keine besondere Wartung. Sie haben dieselben Eigenschaften wie die Keramik von herkömmlicher Stärke: Die Oberfläche des Produkts ist resistent gegen Säuren, Flecken und Witterungseinflüsse. Sie ist außerdem kompakt und wasserundurchlässig, weshalb die Platten problemlos mit gängigen Reinigungsmitteln sauber gemacht werden können und für beliebige Anwendungen hygienisch sind.

Welche Einsatzbereiche kommen für die Keramikfliesen von geringer Stärke in Frage?

Die Fliesen sind für zahlreiche Einsatzbereiche verwendbar: für Böden und Wandverkleidungen sowohl von Innen- als auch von Außenbereichen, für Wohnumgebungen, gewerbliche Bereiche mit geringer Belastung und auch für die Überlagerung von bereits bestehenden Bodenbelägen. Die großformatigen Platten (120×260 und 120×240 cm) sind auch sehr gut für Situationen geeignet, in denen Wanddekorationen entstehen sollen, und für die Verkleidung von Türen oder Wandschränken.

Wann und warum sollte die Wahl auf 20mm Stärke für Außenbereiche fallen?

Im extra-dicken Format von 20mm verleiht das keramische Projekt den Außenbereichen einen dynamischen, zeitgenössischen Stil. Diese Fliesen können mühelos auf allen Bodentypen verlegt werden und sind extrem resistent gegen jede Art von Verschleiß. Die Stärke von 20 mm ist die ideale Lösung für Wege, Pfade und andere planerische Lösungen für das Outdoor-Design in Gärten, Höfen und sonstigen Außenbereichen.

Welche Vorteile haben die 20 mm?

Cooperativa Ceramica d’Imola kann dank einer umfassenden Palette an Formaten und Oberflächengüten der Fliesen von 20 mm Stärke beliebigen funktionellen und ästhetischen Ansprüchen gerecht werden. Um in Außenbereichen verlegt werden zu können, muss die Fliese bestimmte Eigenschaften besitzen: Frostfestigkeit, Resistenz gegen Salz und gegen Temperaturschwankungen. Die Fliese muss rutschfest, lastbeständig (befahrbar durch Pkws und Fahrzeuge generell), langfristig verschleißfest und resistent gegen Witterungseinflüsse sein.
Sie ist beständig gegen Schimmel und Moos.

Wie werden die 20mm verlegt?

Da es sich um eine monolithische Fliese handelt, kann jedes Stück auf einer bereits vorhandenen Schicht von Gras, Kies oder Sand verlegt werden. Die Platten können direkt aneinander gelegt werden, um eine nahtlose Oberfläche zu erzeugen, oder aber mit einer einheitlichen Fuge zwischen den einzelnen Elementen verlegt werden. Die Fuge, die unterschiedlich breit sein kann, erlaubt es der darunter liegenden Schicht (beispielsweise dem Gras), weiterzuwachsen, sodass der Fliesenboden ein natürliches Erscheinungsbild beibehält.
Die Verlegung erfolgt trocken: Ein schnell und einfach zu installierendes System, das Risse und Brüche verhindert. Außerdem können die Fliesen auch mit dem System der Doppelböden verlegt werden – eine gute Lösung im Falle von Problemen mit der Ebenheit. Das System besteht aus Trägerplatten, die mit der externen Oberfläche verbunden und auf der Unterkonstruktion positioniert sind, die zur Erhöhung der Trittfläche dient und einen Hohlraum entstehen lässt, der auch für die Durchführung der technischen Anlagen verwendet werden kann. Diese Art von Verlegung bietet verschiedene Vorteile: Es kann weiterhin überprüft werden, ob sich Blätter oder andere Rückstände angesammelt haben, die den Wasserabfluss behindern; Wasseransammlungen auf der Oberfläche werden verhindert, indem die Fugen zwischen den Platten offen gelassen werden, sodass ein Drainage-Effekt erzeugt wird; die Flexibilität des System erlaubt es, die verlegten Flächen ohne Abriss neu zu gestalten. Das System kann auf einem bereits vorhandenen Bodenbelag installiert werden, ohne dass dieser entfernt werden muss: Die externen Oberflächen können ohne unnötige Kosten erneuert werden.

WARTUNG UND REINIGUNG.
Wie soll die Erstreinigung des Feinsteinzeugs durchgeführt werden?

Die Erstreinigung nach der Verlegung ist von fundamentaler Bedeutung für alle späteren Wartungseingriffe. Bei dieser Reinigung werden bei der Verlegung entstandene Rückstände und normaler Baustellenschmutz entfernt: Füllmasse, Mörtel, Kleber, Farbe usw. Sobald die Trocknungszeit des Zementmörtels beendet ist, muss eine Reinigung mit einem Reinigungsmittel mit gepufferter Säure durchgeführt werden; dabei müssen die Gebrauchsanweisungen und die Angaben des Herstellers zur Verdünnung beachtet werden. Zur Entfernung des Zementschleiers werden auch gepufferte Säuren vom Typ Cement Remover von Faber, FILA DETERDEK oder ähnliche Produkte verwendet, denn sie entwickeln keine schädliche Rauchgase und greifen die Fugen nicht an. Folgendermaßen vorgehen:
– Die Reinigungsmittel mit Wasser (möglichst warmes Wasser) in einem Verhältnis von 1:5 verdünnen (1 Liter Reinigungsmittel auf 5l Wasser). Den Boden gut kehren/absaugen und die verdünnte Säurelösung mit einem normalen Mikrofasertuch gleichmäßig verteilen; im Falle von großen Flächen kann eine Einscheibenbürste mit einer Scotch-Brite Scheibe verwendet werden, deren Farbe für die zu behandelnde Oberfläche geeignet ist.
– Die Lösung je nach Grad der Verunreinigung und nach Produkttyp einwirken lassen.
– Die Fläche mit dem Mikrofaserlappen oder mit einem Schrubber mit Nylonborsten für strukturierte Oberflächen mechanisch bearbeiten; im Falle von großen Flächen eine Einscheibenbürste mit einer Scotch-Brite Scheibe verwenden, deren Farbe für die zu behandelnde Oberfläche geeignet ist.
– Die Rückstände mit Lappen aufwischen oder die Flüssigkeiten absaugen.
– Die Fläche gründlich mit Wasser abwaschen; den Vorgang mehrmals wiederholen, bis alle Schleier oder Rückstände gänzlich beseitigt sind. Sollten danach einige Bereiche noch nicht perfekt sauber sein, die Reinigung mit der Säurelösung in einer höheren Konzentration wiederholen.

HINWEIS: Dieses Reinigungsverfahren kann an Materialien und Komponenten aggressiv wirken, die sich in der Nähe des Fliesenbelags befinden, beispielsweise Türschwellen oder Fensterbänke aus Marmor, Türen und Fenster aus Metall oder ähnliche; wir empfehlen daher, diese Bereiche vor der oben beschriebenen Reinigung ausreichend zu schützen.

Sollte ein Epoxidfüller verwendet worden sein, müssen die spezifischen Reiniger verwendet werden, die von den Herstellern der Füller vermarktet werden, oder der Epoxy-Reiniger von Faber, der Fila CR10 oder ein gleichwertiges Produkt; dabei die Angaben auf der Packung sehr genau beachten.

Wie müssen die Dekorationen und Einsätze mit Materialanwendungen (Gold, Silber, Zierelemente usw.) bei der Erstreinigung behandelt werden?

Die für die Dekorationen verwendeten Materialien besitzen die für Edelmetalle typischen Eigenschaften. Beim Verlegen der Fliesen muss besonders vorsichtig vorgegangen werden (es dürfen keine Rückstände von Leim-/Füllmasse auf der Oberfläche des Materials gelassen werden); noch größere Vorsicht gilt bei der Reinigung: Auf keinen Fall dürfen scheuernde Produkte verwendet werden, die die Oberfläche verkratzen und beschädigen könnten. Wir empfehlen, zur Reinigung ausschließlich weiche Lappen und warmes Wasser und Alkohol zu verwenden, auf keinen Fall scheuernde Produkte. Aus diesen Gründen können keine Beschwerden und/oder Reklamationen entgegengenommen werden, wenn die Verlegung abgeschlossen ist.

Wie wird Feinsteinzeug regelmäßig gereinigt?

Für die regelmäßige Reinigung wird einfach ein Mikrofasertuch verwendet, das mit einer verdünnten Lösung eines Neutralreinigers für Fliesen befeuchtet ist (z.B. Floor Cleaner von Faber, Fila Cleaner o.ä.); dabei müssen die Gebrauchsanweisungen und Angaben auf der Verpackung bezüglich der Verdünnung genau beachtet werden. Keine wachshaltigen und/oder imprägnierenden Produkte verwenden; für große Flächen wird empfohlen, Nass-Trocken-Sauger zu verwenden.
Täglich:
– Den Staub mit einem speziellen Besen oder einem Staubsauger entfernen.
– Den Boden mit den oben genannten Reinigungsmitteln (bzw. einem Neutralreiniger mit geringem Rückstand) in einer Verdünnung von 1:200 (eine Tasse in einem Eimer für 5 Liter Wasser) abwischen; hierzu einen Lappen verwenden und diesen oft in der Reinigungslösung ausspülen.

ACHTUNG: Sollten nach der Reinigung (egal, um welche Art von Reinigung es sich handelt) Wischspuren auf dem Boden zu sehen sein, den Boden gründlich mit sauberem Wasser abwaschen; den Lappen oft ausspülen und gut auswringen. Niemals zu viel Reinigungsmittel in das Wasser geben, es sei denn, der Boden ist sehr schmutzig und soll am Ende der Reinigung abgewaschen werden.

Wir empfehlen, regelmäßig eine entfettende Reinigung durchzuführen; hierzu können Produkte wie der Tile Cleaner von Faber, der FILA PS/87 oder ähnliche in einer Verdünnung mit Wasser von 1:20 verwendet werden (am besten warmes Wasser, denn es erhöht die Wirksamkeit des Produkts). Anschließend den Boden gründlich abwaschen. Im Falle von Kalkablagerungen den Cement Remover von Faber, FILA DETERDEK o.ä. in einer Verdünnung von 1:20 mit Wasser verwenden (am besten warmes Wasser, denn es erhöht die Wirksamkeit des Produkts)

ACHTUNG: Sollten danach einige Bereiche noch nicht perfekt sauber sein, die Reinigung mit einer höheren Konzentration wiederholen. Die Person, die mit diesem Wartungseingriff betraut ist, muss immer zuerst eine Probe auf einem kleinen Teilbereich des Materials machen.

Wie können Flecken unterschiedlichen Ursprungs von keramischen Materialien entfernen werden?

Außerordentliche Wartungseingriffe dürfen nur vorgenommen werden, wenn Flecken oder Schleier unterschiedlicher Art auftreten, die nicht mit der regelmäßigen Wartung beseitigt werden können. Die Flecken werden durch eine chemische Reaktion des Flecks mit dem Reinigungsmittel entfernt, deshalb muss je nach Beschaffenheit der Verunreinigung eine passende Lösung verwendet werden, wie aus der Tabelle unten entnommen werden kann.

ANORGANISCHE VERUNREINIGUNGEN
Kalkausblühungen, Kreide, Spuren von Metall, Rost, Grafit usw.
LÖSUNGEN AUF SÄUREBASIS (*): Cement Remover Faber, FILA Deterdek oder ähnliche.

ORGANISCHE VERUNREINIGUNGEN
Coca Cola, Kaffee, Wein, Bier, Eis, Mayonnaise usw.
LÖSUNGEN AUF ALKALIBASIS: Tile Cleaner von Faber, FILA PS/87 oder ähnliche.
Spuren von Reifen, Gummi- oder Schuhsohlen usw.
LÖSUNGEN AUF ALKALIBASIS: Tile Cleaner von Faber, FILA PS/87 oder ähnliche.

SYNTHETISCHE VERUNREINIGUNGEN
Harze, Mineralöle, Kerzenwachs, Farbe, Tinten usw.
LÖSUNGSMITTEL: NITRO-VERDÜNNUNG, ACETON, FILSOLV oder ähnliche.

(*) Bei diesen Eingriffen wird ein feuchter Schwamm oder Scheuerlappen verwendet, je nach Größe des Flecks muss der Boden mit reichlich Wasser abgespült und anschließend getrocknet werden.

NACHHALTIGKEIT.
Hat Cooperativa Ceramica d‘Imola Initiativen ins Leben gerufen, die das Umweltbewusstsein des Unternehmens bezeugen?

Ja, Umweltschutz ist von jeher ein wichtiges Anliegen von Cooperativa Ceramica d’Imola. Schon seit einigen Jahren arbeiten wir daran, technische Ressourcen und Anlagen in unserem Unternehmen zu identifizieren und zu installieren, die einer „grünen“ Politik gerecht werden und eine öko-effiziente, nachhaltige Produktion ermöglichen.

Wir können täglich mitansehen, wie menschliche Tätigkeiten in zunehmendem Maße die Fähigkeit des Ökosystems zur Regeneration reduzieren: Hätte das Ökosystem einen hohen Produktionsrhythmus, müssten wir uns um unsere Bedürfnisse und die der künftigen Generationen keine Sorgen machen. Dies ist der Grund, warum Nachhaltigkeit ein Wert ist, der immer wichtiger wird und den wir zielstrebig verfolgen.

Aus diesen Gründen hat Cooperativa Ceramica d’Imola eine Reihe von Initiativen ins Leben gerufen, die das Umweltbewusstsein unseres Unternehmens und aller Beschäftigten fördern. Ein besonderes Augenmerk wird auf die täglichen Arbeitsprozesse gerichtet, angefangen bei der Rückgewinung von 96% der Abfälle, die bei der Produktion und in der Verwaltung anfallen und die wir für andere Verwendungszwecke wiederverwerten.

Enthalten die Materialien von Cooperativa Ceramica d’Imola post-industrielle Abfälle?

Ja, alle bei der Herstellung unserer Produkte erzeugten Abfälle werden wieder in den Produktionszyklus zurückgeführt. Dabei handelt es sich in erster Linie um Scherben von Fliesen, sowohl gebrannte als auch rohe, die weiterverarbeitet werden und als Ersatz für natürliche Rohmaterialien speziellen Gemischen hinzugefügt werden. Gleichzeitig wird der Verbrauch von Wasser und Energie beim Herstellungsprozess reduziert, wodurch auch die CO2-Emissionen sinken.

Wie kontrolliert Cooperativa Ceramica d’Imola die Umweltbelastung, die durch ihre Produktion entsteht?

Eine Abteilung von Cooperativa Ceramica d’Imola kümmert sich ausschließlich um die Nachhaltigkeit unserer Produktion. Die Herstellungsprozesse in unseren Fabriken werden konstant in Bezug auf ihre Umweltauswirkungen beurteilt und überwacht. Dabei werden weitreichende Aspekte berücksichtigt: von der Bewertung des Schallpegels bis zu den Emissionen in die Atmosphäre, von den Abwassern bis zur Abfallentsorgung.

Welche Zertifizierungen können die Produkte von Cooperativa Ceramica d’Imola vorweisen?

Unser Unternehmen hat wichtige Auszeichnungen erhalten: die Zertifizierung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14001, die Eintragung in das EMAS-Register, die LEED-Kredite, die Ecolabel-Zertifizierung, die CE-, CCC-Kennzeichnung für keramische Produkte und die ISO 9001 Zertifizierung für optimales Qualitätmanagement.

Sind die Materialien von Cooperativa Ceramica d’Imola LEED zertifiziert?

Cooperativa Ceramica d’Imola ist Mitglied des Green Building Council Italia, einer gemeinnützigen Organisation, die sich um die Verbreitung der LEED Zertifizierung kümmert.

Tragen die Materialien von Cooperativa Ceramica d’Imola dazu bei, Punkte für die LEED Zertifizierung zu erhalten?

Die Fliesen von Cooperativa Ceramica d’Imola können aufgrund ihrer Eigenschaften und des Produktionsverfahrens, mit dem sie hergestellt werden, Punkte für die Zertifizierung L.E.E.D. (Leadership in Energy and Environmental Design) erhalten. Das LEED ist ein System für die Energiezertifizierung von Bauwerken. Es sieht eine Punkteverteilung vor, die sich nach der eindeutig belegten Übereinstimmung mit bestimmten, vordefinierten „Krediten“ richtet.